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Geologische Archive erlauben einen Blick in prähistorische Epochen, erweitern entscheidend historische Perspektiven und ermöglichen die Erforschung bisher undenkbarer Naturkatastrophen wie Starkbeben aus Regionen, in denen man eigentlich keine solchen Ereignisse kennt.
Wie häufig und wie stark sind solche Extremereignisse? Und wo finden sie statt? In der Schweiz zeichnen die Sedimente in den Seen empfindlich, hochauflösend und kontinuierlich die vergangenen Erschütterungen auf. Dieser prähistorische Erdbebenkatalog berichtet von Beben, die auch in der Schweiz Magnitude 7 erreichen können. Solche katastrophalen Ereignisse führen nicht nur zu Schäden an Gebäuden und Infrastruktur, sondern produzieren selbst bei uns Gefahren wie Tsunamis und Bergstürze.
Sedimentkern-Entnahme auf gefrorenem See (Trübsee, OW) © Philipp Dubs
